Festival der Jugendfilmer

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Diese Kamera ist ein Aufbau aus Video- und Filmkamera. Sie wurde bei der HD Expo in der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg vorgestellt.

Augsburg - Bei der JuFinale präsentieren sich Bayerns Nachwuchsfilmer. Der beste Beitrag wird mit dem Bayerischen Jugendfilmpreis ausgezeichnet. Dafür haben sich die jungen Kreativen einiges einfallen lassen.

Für junge Filmemacher aus ganz Bayern wird es in den kommenden Tagen spannend. Von Donnerstag bis Sonntag werden in Augsburg beim Bayerischen Kinder- und Jugendfilmfestival die landesweit besten Werke vorgestellt und prämiert. 57 Produktionen gehen bei der Veranstaltung des Bayerischen Jugendrings und des Instituts für Medienpädagogik ins Rennen um den Bayerischen Jugendfilmpreis. Das Festival findet zum elften Mal statt.

Filme, Diskussionen, Workshops

In den zurückliegenden Jahren haben nach Veranstalterangaben etwa 70 000 Filmemacher zwischen 6 und 26 Jahren daran teilgenommen. “Die Förderung von Medienkompetenz steht bei diesem Festival im Vordergrund. Außerdem wollen wir Kinder und Jugendliche dazu anregen, ihre eigenen Geschichten zu erzählen“, sagte Günther Anfang vom Medienzentrum München am Mittwoch. Neben einem umfangreichen Kinoprogramm erwartet die Besucher ein Diskussionsforum für junge Filmemacher sowie Workshops mit Filmprofis.

Beim Jugendfilmfestival in den Bavaria Filmstudios durften sich junge Filmemacher an der Technik versuchen.

Bei dem alle zwei Jahre stattfindenden Festival werden sowohl Kurzfilme von 60 Sekunden Länge als auch halbstündige Streifen gezeigt, darunter Spielfilme, Animationsfilme, Dokumentationen und Experimentalfilme. Die Produktionen der Kinder und Jugendlichen, die sich in Bezirksausscheiden für das Finale in Augsburg qualifizieren mussten, sind thematisch breit gefächert. So handeln die Streifen von Schulgeschichten, Umweltthemen, Reiseerlebnissen und dem Liebesleben. “Beziehungsgeschichten sind bei den Spielfilmen wieder ganz stark“, sagte Anfang.

KiFinale und JuFinale

Den Beginn des Filmfestivals gestalten die Kinder. Bei der sogenannten “KiFinale“ werden Filmbeiträge der Sechs- bis Zwölfjährigen gezeigt. Unter etwa 100 aus ganz Bayern eingereichten Filmen wählte eine Jury die besten 17 aus, die dem Publikum in Augsburg präsentiert werden sollen. Die “KiFinale“ ist kein Wettbewerb, bei dem es Preise zu gewinnen gibt. Die Veranstalter wollen den Kindern ein altersgerecht moderiertes Filmprogramm mit Workshops rund um das Thema Film bieten.

Im Anschluss an das Kinderfilmfestival findet von Freitagabend die “JuFinale“ statt. 57 nominierte Filme von Filmemachern zwischen 13 und 26 Jahren stellen sich den kritischen Blicken der Fachjury. Mit der Verleihung des Bayerischen Jugendfilmpreises am Sonntag, 13. Juni, endet die Veranstaltung. Die zehn besten Nachwuchsfilmer werden mit Preisen von jeweils 500 Euro ausgezeichnet. Unter anderem werden das beste Drehbuch, die beste Regie und die beste darstellerische Leistung prämiert.

lby

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