Feuerwehr und Rettungsdienst bald mit derselben Nummer

München - Feuerwehr und Rettungsdienst in Bayern werden schon bald dieselbe Nummer haben. Bis Ende 2011 sollen sie im gesamten Freistaat unter der Notrufhotline 112 erreichbar sein.

Das sagte Innen-Staatssekretär Gerhard Eck (CSU) am Mittwoch in München. Nach der Fertigstellung der Leitstellen werde kein anderes Bundesland ein derart gut ausgebautes System haben, sagte Eck.

Alle Notrufe - ausgenommen die an die Polizei - sollen demnach von zentralen Dienststellen entgegengenommen werden. Lange stand in München die einzige integrierte Leitstelle im Freistaat. Innerhalb der vergangenen Jahre reformierten dann auch anderen Gebiete ihre Alarmierungssysteme - allein seit 2007 kamen 16 hinzu. Schweinfurt, Ansbach, Aschaffenburg, Passau sowie fünf andere Bereiche sollen im kommenden Jahr folgen.

“Wir sind stolz darauf, wie sich das in Bayern entwickelt hat“, sagte Eck. Die Umstellung vermeide zukünftig unnötige Doppelstrukturen, Verzögerungen und Übermittlungsfehler. In den meisten Bereichen betreibt das Bayerische Rote Kreuz die Leitstellen, vereinzelt sind auch kommunale Betreiber verantwortlich. Insgesamt wurden verteilt über mehrere Haushaltsjahre knapp 70 Millionen Euro an staatlichen Mitteln in die Reform investiert.

dpa

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