Zwölfjährige vermisst

Kripo will nach 42 Jahren mutmaßlichen Mord an Schülerin klären - Polizei prüft erste Hinweise

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Ein mutmaßlicher Mord soll in Flossenbürg nun nach 42 Jahren aufgeklärt werden. (Symbolbild)

Mehr als 42 Jahre nach dem Verschwinden eines Mädchens in der nördlichen Oberpfalz will die Polizei einen mutmaßlichen Mord doch noch aufklären.

Update vom 22. Februar, 11.51 Uhr: Mehr als 42 Jahre nach dem Verschwinden eines Mädchens in der Oberpfalz geht die Polizei 35 neuen Hinweisen nach. „Wir sind aufgrund unserer Ermittlungsarbeit und der heute gegebenen Techniken und Methoden zuversichtlich, auch nach der langen Zeit den Ablageort von Monika Frischholz zu finden“, sagte der Weidener Oberstaatsanwalt Bernhard Voit am Freitag. Die zwölfjährige Schülerin aus Flossenbürg (Landkreis Neustadt an der Waldnaab) ist seit 1976 vermisst.

Anfang Februar 2019 ist nach Polizeiangaben der letzte Angehörige der Schülerin, ihr Bruder, gestorben. „Die Ermittlungen waren für ihn und die Familie stets belastend, dennoch war der Wunsch nach Aufklärung, bis zuletzt ungebrochen gegeben.“

Erstmeldung: Kripo will nach 42 Jahren mutmaßlichen Mord an Schülerin klären

Flossenbürg - Wie die Polizei am Freitag mitteilte, ist im Fall der seit 1976 in Flossenbürg (Kreis Neustadt/Waldnaab) vermissten Schülerin nach einem neuen Zeugenhinweis nun eine Ermittlungsgruppe gebildet worden.

Leiche des Kindes bis heute nicht gefunden

Die Ermittler schließen nicht aus, dass die zwölfjährige Monika Frischholz Opfer eines Sexualmordes wurde. Da die Leiche des Kindes bis heute nicht gefunden wurde, kann dies aber auch noch nicht konkret gesagt werden.

Da Mord in Deutschland nicht verjährt, hat die Staatsanwaltschaft Weiden das Verschwinden des Kindes nun als Mordfall eingestuft. Nach den bisherigen Erkenntnissen vermutet die Polizei, dass die Schülerin am 25. Mai 1976 nachmittags oder abends ihren Mörder in der Nähe ihres Wohnortes getroffen hat. Nach ihrem Verschwinden hatten Zeugen einst berichtet, dass sich das Mädchen damals mit einem jungen Burschen treffen wollte.

Immer mehr „Cold Cases“ bei Kripos

In den vergangenen Jahren nahmen die deutschen Kriminalpolizeien verstärkt sogenannte Cold Cases wieder auf, um diese Fälle doch noch zu klären. Insbesondere Fortschritte bei der DNA-Ermittlung machen es möglich, auch nach langer Zeit solche Verbrechen zu klären. So steht in Augsburg derzeit ein Mann vor Gericht, der vor einem Vierteljahrhundert eine Prostituierte ermordet haben soll.

dpa


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Im Fall um die beiden verschwundenen Neuburger Kinder gibt es wohl neue Details, die aus der Bevölkerung eingegangen sind.

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