Schleuser pfercht 31 Afghanen in Laderaum

Flüchtlinge stürzen beinahe aus Transporter auf A8

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Raubling - Auf der Autobahn Salzburg-München (A8) wäre es beinahe zu einer Katastrophe gekommen. 31 Afghanen wären fast von der Ladefläche eines Transporters auf die Autobahn gestürzt.  

Eine lebensgefährliche Flucht auf der Ladefläche eines Transporters haben 31 Afghanen hinter sich. Bei der Fahrt auf der Autobahn Salzburg-München (A8) sprang plötzlich die Hecktüre auf. Ums Haar wären einige der stehend in den Kastenwagen gepferchten Flüchtlinge auf die Fahrbahn gestürzt, wie die Bundespolizei am Montag in Rosenheim berichtete. Erst nach einiger Zeit habe der Fahrer angehalten und die Tür geschlossen.

Die Flüchtlinge berichteten, dass sie in Athen gewaltsam regelrecht in den Transporter hineingequetscht worden seien. Während der fast neunstündigen Fahrt hätten sie dicht aneinandergedrängt stehen müssen - zum Sitzen war kein Platz. Beamte nahmen den mutmaßlichen Schleuser aus Deutschland am Samstag nahe Rosenheim fest. Der 26-Jährige kam in Untersuchungshaft. Die Flüchtlinge wurden in Raubling aufgegriffen.

Am Wochenende registrierte allein die Rosenheimer Bundespolizei rund 770 neu angekommene Flüchtlinge. Sechs mutmaßliche Schleuser wurden angezeigt.

(dpa/lby)

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