Tödlicher Unfall

Flugschau-Unglück: Kein Prozess gegen Piloten

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Bei dem Flugschau-Unglück in Lauf-Lillinghof ist eine Frau ums Leben gekommen.

Nürnberg - Wegen eines Unglücks starb auf einer Flugschau vor über vier Jahren eine Zuschauerin. Jetzt steht fest: Es gibt wahrscheinlich keinen Prozess gegen den Piloten.

Eine Flugschau in Lauf-Lillinghof ist im September 2010 mit einer Katastrophe geendet. Ein Doppeldecker-Flugzeug war ins Publikum gerast und  hatte eine 46-jährige Frau getötet und 34 Besucher verletzt. Der damals 68 Jahre alte Pilot hätte den Start abbrechen müssen, nachdem der Flugzeug-Oldtimer immer weiter von der Startrichtung abgewichen sei. Stattdessen habe er mit starkem Ziehen am Höhenruder einen unkontrollierbaren Flugzustand herbeigeführt.

Die Staatsanwaltschaft hatte im März den Piloten deshalb wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung angeklagt. Zu einem Prozess gegen den Piloten wird es aber wahrscheinlich nicht kommen.

Der Angeklagte habe bei einer Anhörung angedeutet, dass er einen Strafbefehl akzeptieren würde, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Donnerstag. Das letzte Wort habe das Amtsgericht Hersbruck.

dpa

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