Prozess um grausamen Mord

Franziskas Eltern müssen NICHT aussagen

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Der Angeklagte Stefan B. sitzt im Gerichtssaal des Landgerichts in Ingolstadt. Der Prozess um den Mord an der zwölfjährigen Franziska geht in den zweiten Verhandlungstag.

Ingolstadt - Den Eltern der ermordeten Franziska bleibt eine Aussage im Prozess als Zeugen erspart. Alle Beteiligten in dem Verfahren hätten sich darauf verständigt, auf die Vernehmung von Mutter und Vater des Opfers zu verzichten.

Das teilte das Landgericht Ingolstadt am Montag mit. Ursprünglich war geplant, die Eltern des mit zwölf Jahren ermordeten Mädchens am 15. April zu vernehmen.

Franziska war am 15. Februar 2014 auf dem Nachhauseweg entführt und in Neuburg a.d. Donau an einem Weiher sexuell missbraucht worden. Anschließend erschlug der Täter das Opfer. Für den Mord muss sich seit Anfang Februar ein 27 Jahre alter Mann vor dem Ingolstädter Schwurgericht verantworten. Er hat die Tat zu Prozessbeginn gestanden. Das Urteil soll Ende Mai verkündet werden.

dpa

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