Freistaat will Elektroautos fördern

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Der Freistaat Bayern möchte die Verbreitung von Elektroautos vorantreiben.

München - Auf den Straßen sollen künftig mehr Elektroautos fahren. Um die Elektromobiliät voranzutreiben, bewarben sich die Bundesländer Bayern und Sachsen für ein Förderprojekt.

Elektroautos haben sich bislang in Deutschland noch nicht durchgesetzt. Bayern und Sachsen wollen nun die Vorreiterrolle bei der Verbreitung von Elektroautos übernehmen. Mit Hilfe eines bundesweiten Projekts sollen bis zum Jahr 2020 in beiden Freistaaten 250.000 Elektroautos fahren.

Zusammen mit mehr als 150 Partnern aus Unternehmen und öffentlichen Institutionen bewarben sich die beiden Landesregierungen am Montag für das Förderprojekt „Schaufenster Elektromobilität“ der Bundesregierung. „Ich gehe davon aus, dass wir einen Zuschlag erhalten“, sagte Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) in München. Insgesamt sind 80 Projekte und Investitionen in Höhe von 180 Millionen Euro geplant.

„Wir wollen gemeinsam den neuen Technologien auf Deutschlands Straßen zum Durchbruch verhelfen“, sagte Seehofer. „Mit dem Schaufenster Elektromobilität können unsere Freistaaten zu Leitregionen werden“, sagte sein sächsischer Kollege Stanislaw Tillich (CDU). Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) betonte, die finanzielle Hauptverantwortung liege bei der Industrie. „Unsere Aufgabe ist es zunächst einmal, Impulse zu setzen“, sagte Zeil.

Der Bund will mit seinen Fördermitteln mehrere Großprojekte unterstützen. Bis 2020 sollen bundesweit mindestens eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen unterwegs sein. Ein Viertel davon könnten nach Angaben der Bewerber auf Bayern und Sachsen entfallen. Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) waren im vergangenen Jahr nur knapp 15.000 zugelassene Neuwagen Hybrid- oder Elektroautos.

dpa

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