Tödliches Ende eines Trinkgelages

Freundin beleidigt: Frührentner ersticht Saufbruder

Bayreuth - Weil er sich über dessen Freundin lustig machte, soll ein 57-jähriger Frührentner nach einem Trinkgelage einen 41-Jährigen getötet haben. Vor Gericht schwieg der Angeklagte.

Die Staatsanwaltschaft warf dem 57-Jährigen am Montag vor dem Landgericht Bayreuth vor, das Opfer nach einem Trinkgelage in seiner Wohnung erstochen zu haben. Die beiden waren aneinandergeraten, weil sich der 41-Jährige über die Freundin des Angeklagten lustig gemacht haben soll. Als der Streit eskalierte, soll der Frührentner ihm ein Küchenmesser in den Oberkörper gerammt haben.

Zum Tatzeitpunkt hatten sich auch noch andere Bekannte in der Wohnung aufgehalten, Bier und Schnaps war nach Zeugenaussagen in Strömen geflossen. Das Opfer und der Angeklagte hatten mehr als drei Promille Alkohol im Blut. Der 57-Jährige soll nach Angaben seiner Freundin am Tattag im Juni 2014 mehr als zehn Flaschen Bier getrunken haben.

Zum Auftakt des Prozesses schwieg der Angeklagte. Ein Urteil könnte am Mittwoch gesprochen werden.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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