Fünf Tote bei Verkehrsunfällen in Bayern

Nürnberg - Bei schönem Wetter haben sich zahlreiche Ausflügler in Bayern auf die Straßen begeben - darunter auch viele Motorradfahrer. Zwei von ihnen kamen bei Unfällen ums Leben, auch drei Autofahrer starben.

Fünf Menschen sind am Wochenende bei Verkehrsunfällen auf Bayerns Straßen ums Leben gekommen - darunter auch zwei Motorradfahrer. Im oberbayerischen Manching (Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm) starb ein 43 Jahre alter Kradfahrer, als er auf kurvenreicher Strecke in den Gegenverkehr geriet und von einem Auto erfasst wurde. Die Fahrerin des Wagens wurde schwer verletzt. Auch auf einer Bundesstraße bei Würzburg kam ein Motorradfahrer bei einem Frontalzusammenstoß ums Leben. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Autofahrer auf die Straße fahren wollen und das Motorrad dabei übersehen.

Bei Unfällen am Samstag in Ederheim (Landkreis Donau-Ries) und Stötten am Auerberg (Landkreis Ostallgäu) wurden zwei Motorradfahrer schwer verletzt, bei einem Unfall in der Gemeinde Wald (Landkreis Ostallgäu) verletzten sich ein Motorradfahrer und seine Mitfahrerin.

Siebenjähriger in Bamberg angefahren

In Unterfranken starb am Samstag ein 42 Jahre alter Autofahrer bei einem Zusammenstoß mit einem Laster. Der 26 Jahre alte Lkw-Fahrer war aus zunächst ungeklärter Ursache mit seinem Fahrzeug in den Gegenverkehr geraten und hatte das entgegenkommende Auto auf der Fahrerseite erfasst. Er blieb unverletzt, die Beifahrerin des Autofahrers erlitt einen Schock.

Am frühen Sonntagmorgen starb eine Frau im oberbayerischen Eglfing (Landkreis Weilheim-Schongau), nachdem sie aus zunächst ungeklärter Ursache mit ihrem Wagen gegen einen Baum geprallt war. In München starb ein 59 Jahre alter Autofahrer am Freitag. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Mann vermutlich schon vorher das Bewusstsein verloren und geriet mit seinem Wagen ins Schlingern. Er prallte mehrfach gegen geparkte Autos. Der Mann verstarb noch am Unfallort.

In Bamberg wurde ein siebenjähriger Bub von einem Auto angefahren. Der Fahrer des Wagens hatte nach Polizeiangaben 3,52 Promille Alkohol im Blut und verlor die Kontrolle über seinen Wagen. Er krachte in eine Hauswand und streifte dabei den Jungen, der auf dem Gehweg wartete. Das Kind erlitt einen Beinbruch, einen Innenbandriss am Knie und Quetschwunden. An der Hauswand entstand ein Schaden von rund 5000 Euro. Nach einem Bluttest musste der Autofahrer seinen Führerschein abgeben.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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