Kripo ermittelt

Brutale Messer-Attacke in Fürth: Neue Infos über Zustand des Opfers - Polizei veröffentlicht Täterbeschreibung

In der Fürther Südstadt wurde ein Mann am Montag niedergestochen. Er schwebt nach dem Messer-Angriff nicht mehr Lebensgefahr. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Fürth - Vor einem Tag (14. Juni) wurde ein 45-jähriger Mann von einem 38-Jährigen nach einem Streit in der Fürther Südstadt mit einem Messer niedergestochen. Wie das Polizeipräsidium Mittelfranken* jetzt mitteilte, befindet das Opfer nicht mehr in Lebensgefahr.

Laut der Pressemitteilung wählte ein Zeuge am Montagvormittag gegen 11 Uhr den Notruf und erklärte den Beamten, dass er einen schwer verletzten und stark blutenden Mann in einem Geschäft an der Flößaustraße gefunden hatte. Er würde dringend ärztliche Versorgung benötigen. Seinen weiteren Ausführungen zufolge hatte er einen Mann vom Tatort fliehen sehen, den er als Angreifer identifiziert hatte. Daraufhin fuhren mehrere Streifen der Polizeiinspektion Fürth und der Rettungsdienst zum Ort des Geschehens.

Brutale Messer-Attacke in Fürth: Polizei suchte großflächig nach dem Täter

Letzterer versorgte das Opfer sofort medizinisch und der 45-Jährige sagte noch vor Ort zu den Beamten, dass er der Geschäftsinhaber des Ladens sei und den Angreifenden persönlich kannte. Die Polizei suchte großflächig nach dem mutmaßlichen Täter mit Hubschraubern und Spürhunden. Am frühen Nachmittag fanden Beamten des USK Mittelfranken den 38-jährigen Tatverdächtigen schließlich in seiner Wohnung in Nürnberg und nahmen ihn fest.

In der Fürther Südstadt ist am Montag ein Mann niedergestochen worden. Er befindet sich nicht mehr in Lebensgefahr.

Zum heutigen Stand (11 Uhr) kann die Polizei sagen, dass sich das Opfer weiterhin im Krankenhaus befindet, jedoch nicht mehr in Lebensgefahr schwebt. Die genaueren Tat-Hintergründe kann die Polizei nicht herausgeben, allerdings steht jetzt tatsächlich fest, dass sich das Opfer und der Tatverdächtige kannten.

Nach Messer-Angriff in Fürther Südstadt: Tatverdächtiger wird Ermittlungsrichter vorgeführt

Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth hatte noch am Tattag einen Haftantrag wegen versuchten Totschlags gestellt. Im Laufe des heutigen Dienstags wird der 38-Jährige dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Fürth* vorgeführt. Die Kriminalpolizei Fürth hat die weiteren Ermittlungen zu dem Fall übernommen - sie bittet jetzt um Zeugenhinweise. Folgendes ist bereits bekannt:

  • Der Tatverdächtige hat nach dem Messer-Angriff gegen 10.55 bzw. 11 Uhr den Tatort an der Flößausstraße/Ludwigsstraße mit dem Messer in der Hand fluchtartig verlassen.
  • Dabei trug er einen schwarzen Handschuh und soll von der Ludwigstraße in südlicher Richtung der Jahnstraße gerannt sein.
  • Hier soll er durch eine Gruppe aus mehreren Menschen gerannt sein. Diese sei erschrocken zur Seite gewichen.

Messer-Attacke in Fürth: Polizei sucht dringend nach Zeugen

Die Kripo bittet all jene Passanten, die sich in dem Zeitraum an der Ludwigstraße aufgehalten haben oder Teil der Gruppe gewesen sind, mit der Polizei in Kontakt zu treten. Während des Tagesdienstes (8 bis 16 Uhr) sind die Beamten unter der Telefonnummer 0911/75905-310 erreichbar und außerhalb der Zeit, nimmt der Kriminaldauerdienst rund um die Uhr unter der Telefonnummer 0911/2112-3333 die Hinweise entgegen. (ly) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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Rubriklistenbild: © Oßwald/News5

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