„Bremsen haben versagt“

Bus gerät außer Kontrolle und rast in ein Wohnhaus

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Ein Bus rast in Wohnhaus in Fürth.

Ein Bus gerät außer Kontrolle und hinterlässt eine Spur der Verwüstung. Erst als er gegen ein Wohnhaus donnert, kommt er zum Stehen.

Fürth (dpa/lby) - Ein außer Kontrolle geratener Bus hat in Fürth eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Das Fahrzeug schrammte in einem Wohngebiet gegen ein geparktes Auto, streifte eine Hausfassade, rammte weitere geparkte Autos, durchbrach eine Hecke und einen Vorgarten und blieb erst an einem Einfamilienhaus stehen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Der von einem Reiseunternehmen für Sonderfahrten eingesetzte Linienbus war ohne Fahrgäste unterwegs.

Fahrer war nicht betrunken - Schaden rund 200.000 Euro

Ein Bus rast in Wohnhaus in Fürth.

Der 60-jährige Fahrer konnte sich befreien und erlitt bei der Unfallfahrt am Donnerstagabend leichte Verletzungen. Er kam in ein Krankenhaus. Hinweise auf eine Alkoholisierung bei ihm hätten sich nicht ergeben, sagte ein Polizeisprecher. Wie durch ein Wunder seien keine weiteren Menschen zu Schaden gekommen. Rettungskräfte hätten die Familie aus dem Haus betreut, sie sei bei Freunden untergekommen. Den Schaden bezifferte der Sprecher auf mindestens 200.000 Euro.

Fahrer hat angegeben, die Bremsen des Busses haben versagt

Helfer des Technischen Hilfswerks stützten die Mauer des Reihenhauses ab. Zunächst war unklar, ob Einsturzgefahr besteht. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauerten noch an, hierzu werde auch auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Sachverständigengutachten erstellt, sagte der Sprecher weiter. Medienberichten zufolge soll der Fahrer angegeben haben, die Bremsen des Busses hätten versagt.

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dpa

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