Pegel sinken wieder

Überschwemmungen in zwei fränkischen Landkreisen - Hochwassernachrichtendienst gibt Entwarnung

Hochwasser
+
In der Stadt und im Landkreis Fürth sowie im Landkreis Forchheim sind die Hochwasserpegel wieder am Sinken.

Der Hochwassernachrichtendienst hat für zwei fränkische Landkreis eine Warnung vor Hochwasser herausgegeben. Jetzt hat er sie wieder aufgehoben.

Update vom 31. August, 10.30 Uhr: Für die beiden Landkreise Fürth und Forchheim kann der Hochwassernachrichtendienst Bayern inzwischen Entwarnung geben. Wie auf der Internetseite zu lesen ist, haben die Pegel der Zenn in Fürth die Meldestufen bereits verlassen. Am Pegel Hiltmannsdorf läuft das Wasser jedoch etwas langsamer ab, da ein Biberdamm das Wasser noch staut. Der Nachrichtendienst rechnet damit, dass die Meldestufe im Laufe des Tages verlassen wird.

Im Landkreis Forchheim zeigt sich ähnliches Bild. Auch hier sind die Pegelstände wieder am sinken. Starke Regenfälle sind derzeit nicht vorhergesagt.

Hochwassernachrichtendienst warnt vor hohen Wasserpegeln in zwei fränkischen Landkreisen

Erstmeldung vom 30. August, 11.45 Uhr: Fürth/Forchheim - Vor einigen Wochen haben etliche Hochwasser Teile Frankens in Atem gehalten. Jetzt gibt es erneut Hochwasserwarnungen, die jedoch nicht so schlimm ausfallen sollen. Der Hochwassernachrichtendienst hat für den heutigen Montag und morgigen Dienstag für die Landkreise Fürth* und Forchheim* Warnungen herausgegeben.

„Die Niederschläge der vergangenen Nacht haben zu einem Anstieg der Pegelstände geführt“, schreibt der Dienst auf seiner Internetseite. In der Stadt und im Landkreis Fürth haben die Pegel Laubendorf/Zenn sowie Hiltmannsdorf/Farnbach bereits in den Morgenstunden die Meldestufe erreicht. Die Wasserstände sind seitdem noch weiter angestiegen.

Gefahr vor Hochwasser in Fürth und Forchheim: Überschwemmungen von landwirtschaftlichen Flächen

Mittlerweile liegt der Pegel Laubendorf/Zenn bei der Meldestufe 2. Der Hochwassernachrichtendienst warnt vor der gleichen Entwicklung am Pegel Kreppendorf. Das bedeutet, dass land- und forstwirtschaftliche Flächen überflutet werden oder es kommt zu kleineren Verkehrsbehinderungen auf Hauptverkehrs- und Gemeindestraßen.

Der Warndienst geht jedoch nicht davon aus, dass sich die Pegel aufgrund der Prognosen des Deutschen Wetterdienstes noch weiter nach oben entwickeln. Die Niederschläge würden bereits wieder abklingen.

Hochwasser im Landkreis Forchheim: Meldestufe 1 könnte erreicht werden

Im Landkreis Forchheim gibt es hingegen eine geringere Warnstufe. Wie der Hochwassernachrichtendienst meldet, könnte der Pegel Laufermühle/Aisch im Verlauf des heutigen Montags die Meldestufe 1 erreichen. Es gibt möglicherweise also stellenweise kleine Ausuferungen. Zudem können auch kleinere Gewässer übertreten, die keine Warnpegel haben. (ly) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Neben den beiden fränkischen Landkreisen ist wieder einmal die Alpenregion von Hochwasser* betroffen. Genauso wie München. Im Landkreis Freising sind nach Dauerregen* viele Flächen überflutet - unter anderem ein Golfplatz.

Übrigens: Unser Nürnberg-Newsletter informiert Sie rund um die anstehende Bundestagswahl über alle Entwicklungen und Ergebnisse aus der Franken-Metropole – und natürlich auch über alle anderen wichtigen Geschichten aus Nürnberg.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Noch lange kein „altes Eisen“ – Verlieben mit über 50
BAYERN
Noch lange kein „altes Eisen“ – Verlieben mit über 50
Noch lange kein „altes Eisen“ – Verlieben mit über 50
Hotspot-Regionen in Bayern steigen auf zwölf: „Die vierte Welle wächst sich zu einem Tsunami aus“
BAYERN
Hotspot-Regionen in Bayern steigen auf zwölf: „Die vierte Welle wächst sich zu einem Tsunami aus“
Hotspot-Regionen in Bayern steigen auf zwölf: „Die vierte Welle wächst sich zu einem Tsunami aus“
Corona in Bayern: Söder gesteht fatalen Fehler ein - und erklärt neue Regeln
BAYERN
Corona in Bayern: Söder gesteht fatalen Fehler ein - und erklärt neue Regeln
Corona in Bayern: Söder gesteht fatalen Fehler ein - und erklärt neue Regeln
Corona-Inzidenz über 1000 in Bayern: Zwei Hotspots mehr als am Vortag - sie sind oder gehen in den Lockdown
BAYERN
Corona-Inzidenz über 1000 in Bayern: Zwei Hotspots mehr als am Vortag - sie sind oder gehen in den Lockdown
Corona-Inzidenz über 1000 in Bayern: Zwei Hotspots mehr als am Vortag - sie sind oder gehen in den Lockdown

Kommentare