A7: Geisterfahrer "extra langsam" unterwegs

Schweinfurt - Großes Glück hatten mehrere Autofahrer auf der Autobahn Fulda-Ulm-Kempten (A7) in Unterfranken: Sie sind am Freitagabend knapp einem Zusammenstoß mit einem Geisterfahrer entgangen.

Ein 79 Jahre alter Mann war in Richtung Ulm unterwegs. Als er nach eigenen Angaben die Orientierung verlor, wendete der Mann auf der Autobahn, wie die Polizei in Schweinfurt am Samstag mitteilte. Mehrere entgegenkommende Autofahrer alarmierten daraufhin die Polizei. Ein 52 Jahre alter Mann konnte dem Rentner gerade noch ausweichen. Der Wagen des 52-Jährigen geriet ins Schleudern und blieb am Fahrbahnrand stehen. Der Mann wurde nicht verletzt.

Der Rentner wendete daraufhin erneut und fuhr wieder in Richtung Ulm. Bei Werneck fiel er einer Polizeistreife auf. Der 79-Jährige sagte, er sei während seiner Geisterfahrt extra langsam gefahren und habe, „damit nichts passiert“, angehalten, wenn ihm Autos entgegenkamen. Sein Führerschein wurde den Angaben zufolge sichergestellt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa/Symbolfoto

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