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Gericht hört noch einmal Erpresseranrufe

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Augsburg - Im Prozess um die Entführung von Ursula Herrmann hat das Gericht am Donnerstag erneut die mitgeschnittenen Erpresseranrufe aus dem Jahr 1981 vorgespielt.

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Noch einmal war das verzweifelte Flehen der Mutter der zehnjährigen Ursula an den Entführer zu hören, ein Lebenszeichen von Ursula zu geben. Auf den Mitschnitten war nur das Verkehrssignal des Bayerischen Rundfunks als Erkennungsmerkmal zu hören. Die Gutachterin des Landeskriminalamtes bekräftigte noch einmal, dass Geräusche auf den Anrufen sehr wahrscheinlich von dem beim Angeklagten beschlagnahmten Tonbandgerät stammen. Er soll Ursula 1981 entführt und in eine im Wald vergrabene Kiste gesperrt haben. Ursula war Stunden später erstickt.

dpa

Der Fall Ursula Herrmann

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