Behörde fordert Gebühren

Pächter von Berghütte soll 5000 Euro GEZ nachzahlen

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Das undatierte Foto zeigt die Berliner Hütteim Zillertal in Tirol (Österreich).

München - In Zukunft sollen auch die Berghütten in Bayern mit der GEZ-Gebühr belastet werden. Ein entsprechendes Schreiben wurde bereits verschickt. Ein Pächter wurde aufgefordert, 5000 Euro nachzuzahlen.

Auf die bayerischen Berghütten kommt womöglich eine neue finanzielle Belastung zu: Sie sollen künftig zur Zahlung von Rundfunkgebühren verpflichtet werden. Nach einem Bericht der „Welt am Sonntag“ hat der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio bereits ein erstes entsprechendes Schreiben versandt. Es richtete sich an Peter Weihrer, Pächter des Rotwandhauses am Spitzingsee. „Es geht um fast 5000 Euro, die ich nachzahlen soll. Außerdem soll ich ab jetzt auch monatlich Rundfunkgebühren überweisen“, bestätigte Weihrer am Samstag den Bericht des Blattes. Allerdings habe er das Schreiben an den Deutschen Alpenverein (DAV) als Besitzer der Hütte weitergeleitet.

Laut „Welt am Sonntag“ will sich der DAV gegen die Erhebung von Rundfunkgebühren wehren, da Fernsehen auf den Berghütten gar nicht erlaubt sei. Der Zeitung zufolge gibt es bereits Verhandlungen zwischen der DAV-Bundeszentrale mit Sitz in München und dem öffentlich-rechtlichen Beitragsservice, in denen es grundsätzlich um die Zahlungspflicht für Berghütten gehe. Ein Sprecher des DAV konnte entsprechende Gespräche am Samstag zunächst nicht bestätigen.

dpa

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