Mehrere Tonnen Bauschutt

Giftmüll am Schliersee ist nun Fall für Justiz 

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Die Verwendung von womöglich giftigem Bauschutt zur Errichtung eines Weges im Bergwald von Schliersee (Landkreis Miesbach) beschäftigt die Justiz.

Miesbach - Womöglich giftiger Bauschutt zur Errichtung eines Weges im Bergwald von Schliersee beschäftigt die Justiz. Das Landratsamt kündigt eine Stellungnahme an.

Die Verwendung von womöglich giftigem Bauschutt zur Errichtung eines Weges im Bergwald von Schliersee (Landkreis Miesbach) beschäftigt die Justiz. Die Staatsanwaltschaft München II ermittelt wegen unerlaubten Umgangs mit gefährlichen Abfällen und wegen Bodenverunreinigung, wie Behördensprecher Ken Heidenreich am Montag auf Anfrage mitteilte.

Das Landratsamt kündigte eine Stellungnahme zu dem Fall an, über den zunächst der Bayerische Rundfunk berichtet hatte.

SPD-Landtagsfraktion: "Unfassbar"

Die SPD-Landtagsfraktion verlangte von der Staatsregierung eine lückenlose Aufklärung. „Es kann nicht sein, dass das Landratsamt die Bevölkerung weiterhin nur scheibchenweise über den Vorgang informiert“, sagte der SPD-Umweltexperte Florian von Brunn. Es sei unfassbar, dass das Abkippen des Mülls im Nachhinein genehmigt wurde.

dpa

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