Bestes Wetter am Wochenende - Staus vorprogrammiert

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München - Die Meterologen versprechen strahlendes Spätsommerwetter bei bis zu 24 Grad für das lange Wochenende - also perfekt für Ausflüge. Experten rechnen deshalb mit Staus. Wo es eng werden könnte:

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Strahlendes Spätsommerwetter sagen die Meteorologen für das verlängerte erste Oktoberwochenende voraus: Das Hoch mit dem persischen weiblichen Vornamen “Sepideh“ beschert dem Alpenraum perfektes Wanderwetter. Der Deutsche Wetterdienst erwartet für die nächsten Tage Temperaturen bis zu 24 Grad - sofern sich der Hochnebel auflöst. Das kann allerdings teils bis zum Mittag dauern.

Das Hoch “Sepideh“ hatte sich nach dem Hoch “Renee“ gebildet, das bereits die vergangene Woche bestimmt hatte und für das nach Angaben des Wetterdienstes der Grünenpolitiker Reinhard Bütikofer die Namenspatenschaft erworben hatte.

Angesichts des sonnigen Wetters könnte es am Wochenende auf den Straßen wieder eng werden. “Ich gehe davon aus, dass wir, wenn das Wetter passt, erhöhten Ausflugsverkehr haben werden“, sagte ein Sprecher des Verkehrslagedienstes Bayern in Rosenheim am Donnerstag. Zudem wird auf dem Oktoberfest noch einmal ein Ansturm aus dem Umland erwartet - es ist das letzte Wiesn-Wochenende.

Urlaubsnachzügler, Ausflügler und Wiesnbesucher hatten schon am vergangenen Wochenende für dichten Verkehr gesorgt. Vor allem auf der Autobahn München-Salzburg (A8) und in Richtung Garmisch-Partenkirchen ging es teils nur im Schritt voran.

Für Wanderer können die Berge trotz des strahlend schönen und milden Wetters jedoch auch Gefahren bergen: Die Tage sind bereits kurz und die Nächte kalt. Der Deutsche Alpenverein (DAV) empfiehlt deshalb, warme Kleidung sowie eine Stirn- oder Taschenlampe mitzunehmen. Oft trockneten außerdem Wege im Schatten nicht mehr richtig ab und blieben rutschig. Deshalb seien hier besondere Vorsicht und richtiges Schuhwerk geboten.

Zwar sei der erste Schnee schon wieder abgetaut, im Herbst müssten Wanderer aber in höheren Lagen immer einmal mit Schnee und vereisten Stellen rechnen. “Wer also hoch hinaus will, sollte die entsprechende Ausrüstung dabei haben“, erläutert der Bergsteigerverband. Dazu zählten etwa Grödel, die man unter die Schuhe schnallt und die das Rutschen verhindern, oder sogar Steigeisen.

Am kommenden Wochenende haben die meisten Hütten noch geöffnet. Dennoch sollten Wanderer vorher prüfen, ob die angepeilte Hütte für die Einkehr oder Übernachtung wirklich noch besetzt ist, riet der Verband

dpa

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