Bis zu 10 Grad: Jetzt droht Hochwasser

München - Das Ende der Eiszeit ist in Sicht: In den kommenden Tagen sollen die Temperaturen deutlich steigen. Das birgt neue Gefahren.  

Nach wochenlangem Winterwetter steht der Freistaat in den kommenden Tagen erstmals vor durchgreifendem Tauwetter. Bis zum Wochenende könnten die Temperaturen auf drei bis zehn Grad über Null steigen, sagte Volker Wünsche vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in München am Mittwoch. Mit dem milden Wetter steigt zugleich die Hochwassergefahr. Der Hochwassernachrichtendienst (HND) Bayern warnte insbesondere für Franken vor Hochwasser. Dort könnte die Meldestufe zwei erreicht werden.

Zum Tauwetter kommen zum Teil starke Niederschläge hinzu, die am Donnerstag zunächst als Glatteisregen fallen. Besonders betroffen sind der Donauraum und Franken sowie Teile von Niederbayern. In Oberbayern und Schwaben hingegen zeigen sich kaum Wolken. Doch trotz des Wetterumschwungs bleibe die Situation auf Bayerns Straßen angespannt, warnte Wünsche. Denn nachts fallen die Temperaturen weiterhin oft unter null Grad. Der Regen friert dann an, es entsteht Glatteis.

Eine mildere Periode mitten im Winter sei nichts ungewöhnliches, sagte der Meteorologe. Wie lange das Tauwetter anhält, sei bislang noch nicht absehbar. Wenn es jedoch noch länger warm bleibt, könnte die Hochwassergefahr weiter zunehmen. “Jetzt ist es noch nicht dramatisch, aber wir können die Situation noch nicht komplett überblicken“, sagte Karlheinz Daamen vom HND

dpa

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