Flucht vor Polizei kostete Mann wohl das Leben

Kleinostheim - Der Skelettfund am Mainufer in Kleinostheim (Landkreis Aschaffenburg) ist wohl aufgeklärt: Der Tote könnte auf der Flucht vor der Polizei in den Tod gesprungen sein.

Wenn sich die Annahme der Beamten bestätigt, endete die Flucht eines 29-Jährigen vor der Polizei tödlich. Der Mann war im Januar in den Main gesprungen und verschwunden. Nun wurde am Main ein Leiche gefunden.

Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, dürfte es sich um einen seit Januar 2011 vermissten 29 Jahre alten Mann handeln, der auf der Flucht vor der Polizei in den Main gesprungen war. Der Leichnam war Spaziergängern am Montagabend in Kleinostheim (Landkreis Aschaffenburg) am Ufer des Flusses aufgefallen. Der Körper habe vermutlich schon längere Zeit im Wasser getrieben und sei bereits zum Teil skelettiert gewesen.

Der 29-Jährige sollte im Zuge einer Fahndung nach einem Einbruch in eine Apotheke in Stockstadt von einer Streife überprüft werden. Nach einem kurzen Gespräch mit den Beamten sei der Mann jedoch einfach in den Fluss gesprungen und verschwunden. Weder Taucher noch die Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr waren bei ihrer zweitägigen Suche erfolgreich. Der Polizei zufolge war der 29-Jährige nicht der gesuchte Apothekenräuber.

Eine Obduktion sowie ein DNA-Test an diesem Mittwoch sollen nun letzte Gewissheit zur Identität des Toten bringen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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