Die Grünen kämpfen gegen Bevölkerungsschwund

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Theresa Schopper.

Bamberg - Die Grünen fordern eine neue Strategie im Umgang mit dem Bevölkerungsschwund in Nord- und Ostbayern. Die Landesvorsitzende Theresa Schopper forderte die Staatsregierung am Samstag auf, die Realitäten anzuerkennen.

 “Sie vermittelt den Eindruck, als ließen sich solche Trends umkehren.“ Wer an dieser Fiktion festhalte, betreibe keine zukunftsfähige Politik, kritisierte Schopper am Samstag am Rande eines Grünen-Kongresses zur Bevölkerungsentwicklung in Bamberg. “Man sollte nicht den Leuten etwas versprechen, was man nicht halten kann.“ Die CSU warf den Grünen vor, die ländlichen Räume längst abgeschrieben zu haben.

Die Grünen-Politikerin prophezeite Verteilungskämpfe um staatliche Investitionen. “Das Geld wird in den nächsten Jahren nicht mehr werden.“ Deswegen müsse genau geprüft werden, welche Investitionen sinnvoll seien und welche nicht. Die Staatsregierung habe die Dramatik entweder nicht erkannt oder sie täusche die Bevölkerung über die Möglichkeiten zum Gegensteuern, erklärte Schopper.

Der niederbayerische CSU-Bezirksvorsitzende Manfred Weber warf den Grünen vor, sie seien endgültig zur Lobbygruppe für Besserverdienende und Großstädte geworden. Sie hätten die ländlichen Regionen abgeschrieben und vor der Entwicklung kapituliert. “Wer Zukunftsinvestitionen und Strategien für die ländlichen Räume ablehnt, der möchte Bayerns Gesicht verändern.“ Zu Bayern gehörten aber sowohl pulsierende Großstädte als auch lebendige Orte auf dem Land.

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