Prozess geht weiter

Gustl Mollath: Verhandlungen um Schadenersatz in Millionenhöhe vorerst gescheitert 

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Die Verhandlungen um Schadenersatz in Millionenhöhe für Gustl Mollath sind geplatzt.

Die Verhandlungen um Schadenersatz in Millionenhöhe für Justizopfer Gustl Mollath sind vorerst geplatzt. Er wurde 2006 zu Unrecht in die Psychiatrie eingewiesen.

München - Im Streit um Schadenersatz in Millionenhöhe für Justizopfer Gustl Mollath sind die Verhandlungen zwischen dem bayerischen Justizministerium und Mollaths Anwalt gescheitert. „Wir haben uns nicht geeinigt. Der Prozess geht weiter“, teilte Rechtsanwalt Hildebrecht Braun der Deutschen Presse-Agentur mit. 

Gustl Mollath: Freistaat hatte Vergleich zugestimmt

Eine Sprecherin des Ministeriums erklärte am Freitag in München, der Freistaat habe dem Abschluss eines vom Gericht vorgeschlagenen Vergleichs zugestimmt. Der Kläger habe den Vorschlag des Gerichts jedoch nicht angenommen. Wann vor dem Landgericht München I weiterverhandelt wird, konnte eine Sprecherin des Gerichts zunächst nicht sagen.

dpa

Gustl Mollath fordert 1,8 Millionen Euro vom Freistaat: „Ich habe jede Nacht Albträume.“

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