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Hecking dementiert Gerüchte um Eberl-Nachfolge

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Dieter Hecking und Max Eberl
Dieter Hecking (l) und Max Eberl, ehemaliger Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach. © Federico Gambarini/dpa/Archivbild

Dieter Hecking dementiert nach dem emotionalen Aus von Max Eberl am Niederrhein Gespräche mit Borussia Mönchengladbach. Der Nürnberger Sportvorstand will seine Arbeit beim „Club“ fortsetzen. „Sehr gelassen“ zeigt sich der Aufsichtsratsvorsitzende.

Nürnberg - Nach den Spekulationen um eine Zukunft als Nachfolger von Max Eberl bei Borussia Mönchengladbach hat sich Dieter Hecking zum 1. FC Nürnberg bekannt. „Es gibt und gab keine Gespräche mit Borussia Mönchengladbach über die Nachfolge von Max. Ich besitze beim 1. FC Nürnberg einen Vertrag bis 2023. Der ist für mich bindend“, sagte der aktuelle FCN-Sportvorstand laut Mitteilung. „Wir sind mit dem Club auf einem sehr guten Weg und haben hier, zusammen mit einem tollen Team, noch viel Arbeit vor uns.“

Eberl hatte am Freitag unter Tränen seinen Abschied als Sportchef bei den Gladbachern mitgeteilt. Er sei erschöpft und müde, sagte der 48-Jährige. Hecking wurde in den Medien als möglicher Nachfolger gehandelt. Der Sportfunktionär war unter Eberl von Dezember 2016 bis Sommer 2019 Trainer der Borussia, musste aber damals für Marco Rose weichen.

Hecking hatte die Nürnberger kurz vor Weihnachten 2012 schon einmal verlassen und war zum VfL Wolfsburg gewechselt. Ein neuerlicher Abgang wird bei den Franken nicht erwartet.

Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Grethlein zeigte sich „sehr gelassen“ in der Hecking-Frage. „Ich halte das lediglich für ein Gerücht und kann mir das nicht vorstellen“, sagte er den „Nürnberger Nachrichten“. Grethlein ist überzeugt, dass Hecking die beim „Club“ begonnene Aufbauarbeit gemeinsam mit Sportdirektor Olaf Rebbe und Cheftrainer Robert Klauß fortführen will. Hecking war im Juli 2020 nach Nürnberg zurückgekehrt und arbeitet seitdem erstmals in seiner Karriere als Sportvorstand.

Der 1. FC Nürnberg belegt in der 2. Fußball-Bundesliga nach 20 Spieltagen den siebten Platz. Der Abstand auf einen direkten Aufstiegsrang beträgt vier Punkte. Am Freitag geht es für die Franken mit einem Heimspiel gegen den Tabellenletzten FC Ingolstadt weiter. dpa

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