Henry Kissinger will zu Fürth-Spiel kommen

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Der ehemalige US-amerikanische Außenminister Henry Kissinger (2.v.r.) posiert am Freitag in Fürth (Mittelfranken) am Vereins-Stadion des Fußball-Bundesligisten SpVgg Greuther Fürth mit Vereins-Schal und signiertem Fußball neben seiner Frau Nancy und seinen Enkelkindern Sam und Sophie.

Fürth - Erst schafften die Fürther den Sprung ins Fußball-Oberhaus, jetzt kam sogar aus den USA ihr wohl prominentester Fan angereist: Der ehemalige US-Außenminister Henry Kissinger.

Der 89-Jährige versprach, dass er zu einem Bundesliga-Spiel wiederkommt.

Glücksbringer aus den USA: Der ehemalige US-Außenminister und Fürth-Fan Henry Kissinger will die Bundesliga-Aufsteiger der SpVgg Greuther Fürth auch im Stadion anfeuern. „Ich habe die Absicht, entweder zum ersten oder zumindest zu einem der ersten Spiele zu kommen“, sagte das Ehrenmitglied der Spielvereinigung am Freitag bei einem Besuch im Fürther Stadion. Begleitet wurde der 89-Jährige in seiner Geburtsstadt von Ehefrau Nancy und zum ersten Mal auch von Sohn David und seinen beiden Enkeln Sam und Sophie.

Kissinger, der von 1973 bis 1977 US-Außenminister war und den Friedensnobelpreis erhielt, ist Ehrenbürger der Stadt und bekennender Fürth-Fan. Bei der Aufstiegsfeier der „Kleeblätter“ Ende April ließ er eine Videobotschaft von sich im Stadion einspielen - in den USA informiert er sich regelmäßig über die Ergebnisse. Nun drückt er der Mannschaft von Trainer Mike Büskens in der Bundesliga die Daumen. „Ich hoffe, dass sie im Mittelfeld landen“, sagte Kissinger, dem Fürths Präsident Helmut Hack einen Fanschal und einen signierten Fußball überreichte.

Auch bei den bayerischen Derbys ist Kissinger klar parteiisch: „Es würde mich sehr freuen, wenn ich als gebürtiger Bayer dem Sieg im Eröffnungsspiel beiwohnen könnte“, sagte er mit Blick auf das erste Spiel gegen Rekordmeister FC Bayern München. Noch wichtiger sind ihm jedoch die beiden Duelle gegen Nachbarn 1. FC Nürnberg: „Ich wünsche Nürnberg alles Gute, nur nicht in diesen zwei Spielen.“ Im Anschluss an seinen Stadionbesuch zeigte Kissinger seiner Familie unter anderem ein Porträt von ihm im Rathaus, das Grab seines Großvaters und das Jüdische Museum Franken in Fürth.

dpa

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