Herrmann und BN-Chef informieren über Schutz für Frösche

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Eine Kröte krabbelt über eine Landstraße. Foto: Patrick Pleul/Archiv

Weißenburg (dpa/lby) - Innenminister Joachim Herrmann (CSU) und Bund-Naturschutz-Chef Hubert Weiger informieren heute über Amphibienschutzmaßnahmen im Straßenbau. Innen- und Umweltministerium sowie der Naturschutzverband haben ein Programm mit rund 40 Schutzmaßnahmen entlang von Bundes- und Staatsstraßen aufgestellt und einiges bereits umgesetzt. Das Programm kostet knapp zwölf Millionen Euro.

Amphibien wie Frösche und Kröten gehörten auch in Bayern zu den stark gefährdeten Tiergruppen, hieß es vorab. Und auf ihren Wanderungen zu den Laichgewässern und zurück müssten sie oft Straßen queren. Etwa 6000 ehrenamtliche Helfer des Bundes Naturschutz brächten jedes Jahr Hunderttausende Kröten und Frösche über die Straßen. Einrichtungen, die den Tieren einen bestimmten Weg weisen, erhöhten nicht nur deren Überlebenschance, sondern verbesserten auch die Sicherheit der Helfer und Verkehrsteilnehmer.

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