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Herrmann und der ADAC bitten um weniger Verkehrslärm

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Maßnahmen gegen weniger Verkehrslärm
Thomas Dill (l), Vorstandsmitglied des ADAC, und Joachim Herrmann (CSU), Innenminister von Bayern. © Nicolas Armer/dpa

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat an einem beliebten Treffpunkt für Motorradfahrer im oberfränkischen Aufseß zusammen mit dem ADAC Nordbayern Maßnahmen gegen Verkehrslärm präsentiert. Der ADAC stellt den Kommunen Schilder und ein elektronisches Lärmdisplay für beliebte Ausflugsstrecken zur Verfügung, mit Aufschriften wie „Leise fahren.

Aufseß - Lärm ersparen!“ oder „Bitte nicht röööhren!“

„Den großen Unmut vieler Anwohner an beliebten Motorrad- und Ausflugsstrecken kann ich gut nachvollziehen“, sagte Herrmann und lobte die ADAC-Initiative. Pauschale Fahrverbote für Motorräder an Sonn- und Feiertagen lehnt er strikt ab. Die Polizei solle gezielt „die Lärmrüpel und Krawallmacher aus dem Verkehr“ ziehen, die mit dem Motorrad oder Auto „rücksichtlos und absichtlich laut durch die Gegend brettern“. Es drohten Bußgelder bis zu 100 Euro, und „bei Manipulationen an Auspuffanlagen erlöscht zudem die Betriebserlaubnis“, sagte der Minister. Motorrad-Kontrollgruppen der Polizei hätten Schallpegelmessgeräte und könnten Manipulationen erkennen. Wegen Erlöschens der Betriebserlaubnis wurden vergangenes Jahr 7395 Verstöße erfasst; in 730 Fällen wurde zu hoher Lärm geahndet. dpa

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