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Hochfelln: Busse bringen Wanderer ins Tal

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Traunstein - Rund 100 Wanderer saßen am Dienstagnachmittag auf dem Hochfelln fest. Grund: Es gab Probleme bei der Seilbahn.

Ein kaputtes Stromkabel von Eon Bayern hat gestern die Hochfelln-Seilbahnen bei Bergen (Kreis Traunstein) lahmgelegt.

Wie ein Sprecher auf Anfrage mitteilte, kam es um 10.33 Uhr zu einem großflächigen Stromausfall in Bergen und Staudach-

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Egerndach. Die Gondel, in der zu dem Zeitpunkt keine Passagiere saßen, wurde mithilfe des Notstromaggregats ins Tal gebracht – dann war die Bahn komplett außer Betrieb. Zwar war der Stromausfall um 11.51 Uhr zu weiten Teilen behoben, die Mittelstation auf dem Hochfelln und die Bründlingalm auf 1161 Metern Höhe waren aber weiterhin von der Versorgung abgeschnitten. Auf dem Hochfelln (1674 Meter) befanden sich nach Angaben von Gunther Brandies, Geschäftsführer der Seilbahn-Gesellschaft, knapp 100 Wanderer. 80 wurden mit Shuttle-Bussen der Bergwacht über die Straße ins Tal gebracht. Der Rest machte sich zu Fuß auf den Weg.

Bei Eon war zunächst unklar, wo das defekte Kabel genau liegt. Deshalb wurde ein spezieller Suchwagen losgeschickt, der die Stelle schließlich ermittelte. Schnell war auch die Ursache für den Stromausfall bekannt: Durch die natürliche Erdbewegung war die 20 000-Volt-Leitung, die aus drei Kabeln mit jeweils einem Durchmesser von fünf Zentimetern besteht und etwa 80 Zentimeter unter der Erde verlegt ist, beschädigt worden. Bis 19 Uhr sollte der Schaden behoben sein.

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