Alles voller Kot und Urin

Unglaubliche Szenen: Frau verliert Wohnung wegen verwahrloster Tiere - und haust in der neuen weiter

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Symbolbild

Sie hatten keinen Auslauf, überall war Urin, Kot und Müll: In Hof verlor eine Frau ihre Wohnung, weil sie ihre Hunde völlig verwahrlosen ließ. Bei einem Besuch an ihrer neuen Adresse, fanden Ordnungsamtsmitarbeiter das gleiche schlimme Bild vor.

Hof - Bei einer 54-jährigen Frau aus Hof sind zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage verwahrloste Tiere gefunden worden. Bereits am Wochenende zuvor war die Polizei in einer alten Wohnung der Frau auf zehn zum Teil verwahrloste Hunde gestoßen. Nach Angaben der Stadt Hof vom Freitag besuchten Beamte des Ordnungsamtes und des Veterinäramtes am Mittwoch die 54-Jährige in ihrer neuen Wohnung, um ihr ein von der Stadt verhängtes Tierhaltungsverbot persönlich zuzustellen.

Dort stellte sich heraus, dass die Frau auch an ihrer neuen Adresse neun Hunde und neun Katzen hielt, die keinerlei Auslauf zur Verfügung hatten. Außerdem war die Wohnung mit Kot und Urin verschmutzt. Wie schon beim ersten Mal wurden die Tiere abgeholt und ins Tierheim gebracht. Die Frau erhielt der Polizei zufolge eine zweite Anzeige wegen eines Vergehens gegen das Tierschutzgesetz. Die 54-Jährige zeigte sich nach Angaben der Stadt uneinsichtig. Einen Mitarbeiter des Ordnungsamtes habe sie als „gefühllosen Paragraphenreiter“ bezeichnet.

Laut Polizei stand der Frau in ihrer alten Wohnung eine Zwangsräumung bevor. Da der Briefkasten jedoch überquoll und Nachbarn sich über Gestank beschwert hatten, vermuteten die Beamten einen medizinischen Notfall und öffneten die Wohnung. Dabei fanden sie die zehn Hunde inmitten von Urin, Kot und Müll. Die Mieterin hatten sie nicht angetroffen. Ein Zeuge meldete sich später bei der Polizei und gab an, er glaube die neue Adresse der 54-Jährigen zu kennen. In der beschriebenen Wohnung stießen die Beamten des Ordnungs- und des Veterinäramtes schließlich auf die Frau.

dpa/lby

Lesen Sie auch: „Animal Hoarding“ in Bayern: Polizei findet tote und abgemagerte Hunde in Lagerhalle

Ein Leben ohne Kaninchen konnte sich eine arbeitslose Buchhalterin (54) aus Fürstenfeldbruck einfach nicht vorstellen. Doch nun wird sie vorerst auf ihre Tiere verzichten müssen - weil sie 22 verwahrloste und kranke Kaninchen in ihrer Wohnung hielt, berichtet Merkur.de*.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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