Landärzte

Ärztliche Versorgung auf dem Land

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Der Hausarztberuf muss laut Gesundheitsminister Huber auch künftig attraktiv bleiben.

München - Bayerns Gesundheitsminister Marcel Huber (CSU) sieht im demografischen Wandel eine große Herausforderung für das Gesundheitswesen.

Denn bis zum Jahr 2050 werde die Zahl der über 60-Jährigen im Freistaat um 46 Prozent zunehmen, berichtete Huber am Montag bei der Kabinettssitzung in München. „Eine immer älter werdende Gesellschaft stellt auch intensivere Anforderungen an die Gesundheitsversorgung.“ Auch im ländlichen Raum müsse die medizinische Versorgung deshalb zukunftsfest sein.

Deshalb müsse der Hausarztberuf auch künftig attraktiv bleiben, sagte Huber nach Angaben der Staatskanzlei. „Der Beruf als Hausarzt muss wieder ein erstrebenswertes Ziel sein. Ein Hausarzt heilt nicht nur Krankheiten, sondern ist als Vertrauensperson unverzichtbar.“ Huber wies auf bereits beschlossene Maßnahmen hin wie die Förderung für junge Ärzte, die bei einer Niederlassung als Hausarzt in ländlichen Gebieten eine Anschubfinanzierung von bis zu 60.000 Euro erhalten können.

Die bayerische Staatsregierung hält die demografische Entwicklung und die Gefahr der Abwanderung junger Menschen aus dem ländlichen Raum in die Ballungszentren für eine der größten politischen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte. Das Kabinett erörterte ausführlich die Umsetzung des 2011 beschlossenen Programms „Aufbruch Bayern. Aktionsplan demografischer Wandel“. Ziel sei es, gleichwertige Lebensverhältnisse im gesamten Freistaat zu gewährleisten.

dpa

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