Ermittlungen beenden ihre Arbeit

Hubschrauberabsturz aufgeklärt

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Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Bergwacht am Unglücksort

Teisendorf - Anfang Juni kamen vier Personen bei einem Hubschrauberabsturz in Teisendorf (Landkreis Berchtesgadener Land) ums Leben. Jetzt haben die Ermittler ihre Arbeit beendet.

Rund fünf Monate nach dem Hubschrauberabsturz in der Nähe von Teisendorf haben die Ermittler jetzt ihre Arbeit beendet. Die Untersuchungen ergaben, dass es keine technischen Probleme an der Maschine gegeben hat und im Wesentlichen die Witterung und der Umgang des Piloten mit der Situation zu dem Unfall geführt haben.

Vier Tote bei Hubschrauberabsturz - Bilder vom Unglücksort

Vier Tote bei Hubschrauberabsturz - Bilder vom Unglücksort

Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Bergwacht stehen am Samstag bei Wildberg nahe der Autobahn 8 (A8) bei Teisendorf vor einem Waldstück, in dem die Wrackteile des abgestürzten Hubschraubers liegen. © dapd
Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Bergwacht stehen am Samstag bei Wildberg nahe der Autobahn 8 (A8) bei Teisendorf vor einem Waldstück, in dem die Wrackteile des abgestürzten Hubschraubers liegen. © dapd
Wrackteile des abgestürzten Hubschraubers hängen am Samstag bei Wildberg nahe der Autobahn 8 (A8) bei Teisendorf in einem Baum. © dapd
Vermesser stehen bei Wildberg nahe der Autobahn 8 (A8) bei Teisendorf vor einem Waldstück, in dem die Wrackteile des abgestürzten Hubschraubers liegen. © dapd
Wrackteile des abgestürzten Hubschraubers hängen am Samstag bei Wildberg nahe der Autobahn 8 (A8) bei Teisendorf in einem Baum. © dapd
Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Bergwacht stehen am Samstag bei Wildberg nahe der Autobahn 8 (A8) bei Teisendorf vor einem Waldstück, in dem die Wrackteile des abgestürzten Hubschraubers liegen. © dapd
Wrackteile des abgestürzten Hubschraubers hängen am Samstag bei Wildberg nahe der Autobahn 8 (A8) bei Teisendorf in einem Baum. © dapd
Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Bergwacht stehen am Samstag bei Wildberg nahe der Autobahn 8 (A8) bei Teisendorf vor einem Waldstück, in dem die Wrackteile des abgestürzten Hubschraubers liegen. © dapd
Wrackteile des abgestürzten Hubschraubers hängen am Samstag bei Wildberg nahe der Autobahn 8 (A8) bei Teisendorf in einem Baum. © dpa
Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Bergwacht stehen am Samstag bei Wildberg nahe der Autobahn 8 (A8) bei Teisendorf vor einem Waldstück, in dem die Wrackteile des abgestürzten Hubschraubers © aktivnews.de
Wrackteile des abgestürzten Hubschraubers hängen am Samstag bei Wildberg nahe der Autobahn 8 (A8) bei Teisendorf in einem Baum. © aktivnews.de

Was war am 9. Juni diesen Jahres passiert: Es hätte ein schöner Flug werden sollen. Ein 26-Jähriger Hubschrauberpilot sollte eine Maschine von Worms über Augsburg nach Salzburg überführen. Mit dabei waren drei Bekannte im Alter zwischen 22 und 29 Jahren, die er eingeladen hatte mitzufliegen. Doch in Salzburg kamen die Vier nie an. Gegen 17.15 Uhr stürzte der Helikopter in der Nähe von Teisendorf ab und riss alle Insassen in den Tod.

Als Hauptgrund für den Absturz, nannten die Ermittler die mangelnde Erfahrung des jugnen Fliegers. Die Sicht war weitgehend gut, jedoch örtlich, insbesondere im Voralpenbereich, durch vorangegangene lokale Gewitter eingeschränkt. Die Maschine geriet, insbesondere auch durch die Unerfahrenheit des Piloten,  in einen entsprechenden Schlechtwetterausläufer mit stark eingeschränkten Sichtbedingungen. Ein in unmittelbarer Nähe der Absturzstelle wohnender Zeuge konnte beschreiben, wie der Helikopter unter diesen schlechten Verhältnissen in nur wenigen Metern Abstand über sein Haus geflogen war. Nur etwa 300 Meter entfernt und Sekunden später, stürzte das Fluggerät mit großem Lärm in das Waldstück am Fuße des Teisenbergs.

mm

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