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IG Metall gibt grünes Licht für Umbauvereinbarung mit Airbus

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Airbus-Werk in Hamburg
Das Haupttor des Airbus-Werks in Hamburg-Finkenwerder. © Marcus Brandt/dpa/Archivbild

Die IG Metall gibt endgültig grünes Licht für die Umbauvereinbarungen mit dem Flugzeugbauer Airbus. Die Tarifkommission habe bereits am Freitag einstimmig für das Anfang Februar erzielte Verhandlungsergebnis gestimmt. Zuvor hätten knapp 95 Prozent von 2916 Teilnehmern bei einem digitalen Mitgliedervotum Zustimmung erklärt. „Zusätzlich fanden in den letzten drei Wochen zahlreiche betriebliche Veranstaltungen statt, auf denen sich ein ähnliches Bild der Zustimmung gezeigt hat“, teilte der federführende IG-Metall-Bezirk Küste am Montag in Hamburg mit.

Hamburg - Nach einem zehn Monate dauernden Konflikt über einen Umbau der zivilen Flugzeugfertigung hatte die IG Metall Airbus weitreichende Zugeständnisse abgerungen. Beide Seiten einigten sich auf ein Paket, das die deutschen Standorte bis Ende 2030 sichert und die Beschäftigten ebenso lange vor betriebsbedingten Kündigungen schützt. Im Gegenzug kann Airbus eine Lösung für die seit Jahren defizitäre Teilefertigung suchen. Zudem kann sich der Branchenprimus - wie zuvor schon in Frankreich - auch in Deutschland industriell neu aufstellen, um sich für die absehbar stark steigende Produktion und den klimaneutralen Umbau des Fliegens zu rüsten.

Gespräche über die Zukunft der Standorte der Airbus-Tochter Premium Aerotec (PAG) in Augsburg und Varel sollen nach den Angaben der IG Metall am 8. März beginnen. „Die Beschäftigten der beiden Standorte werden dabei entsprechend einbezogen. Eine Investorenlösung erfolgt nur mit Zustimmung der IG Metall.“ Für die Standorte liegt Airbus ein nach früheren Angaben „überzeugendes Angebot“ des mittelständischen Autozulieferers Muhr und Bender KG (Mubea) im nordrhein-westfälischen Attendorn vor. „Das Angebot beinhaltet ein umfangreiches Konzept zur langfristigen Arbeitsplatzsicherung und ermöglicht die Schaffung eines wettbewerbsfähigen deutschen Unternehmens“, so Airbus Anfang Februar. dpa

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