Imposante „Löwen“ lösen Liga-Knoten: „Gutes Pokal-Los“

Fußball
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Fußbälle liegen in einem Tor.

Nach dem Pokalsieg gegen Schalke haut 1860 München auch in der Liga richtig einen raus. Das fulminante 6:0 gegen Freiburg II soll für den Liga-Alltag eine Initialzündung sein. Im Cup-Achtelfinale können Mölders und Co. derweil den Nimbus als Zweitligaschreck ausbauen.

München - Eindrucksvoller hätten die Münchner „Löwen“ um Doppelpacker Stefan Lex den Pokalschwung nicht in den Alltag der 3. Fußball-Liga übertragen können. Nach dem umjubelten Cup-Erfolg des TSV 1860 gegen Schalke passte es zum fulminanten 6:0 (2:0) gegen den SC Freiburg II, dass der 31 Jahre alte Lex zum „Löwen“ der Woche avancierte. Siegtor gegen Schalke, zwei Treffer am Samstag gegen Freiburg - besser konnte es für den Angreifer gar nicht laufen.

Als Abrundung der tollen Woche gab es am Sonntagabend dann noch „ein gutes Los“ für das Pokal-Achtelfinale. Jedenfalls ordnete der bei der ARD live zugeschaltete Kapitän Sascha Mölders den Gegner Karlsruher SC entsprechend ein: „Wir haben definitiv Chancen, weiterzukommen.“ Als Zweitligaschreck haben die Sechziger ja schon Darmstadt und Schalke ausgeschaltet. „Wir werden ein Spiel auf Augenhöhe erleben“, prophezeite Mölders. 1860 ist der letzte bayerische Verein im Cup.

Bis zum nächsten großen Pokalabend am 18. oder 19. Januar 2022 liegt der „Löwen“-Fokus aber auf der erhofften Aufholjagd in der 3. Liga. Die Formkurve soll weiter nach oben zeigen - so wie beim plötzlich vor Tatendrang sprühenden Lex. „Es ist immer gut, wenn man als Offenspieler der Mannschaft mit Scorer-Punkten helfen kann“, sagte der gegen Freiburg wieder herausragende Angreifer: „Es ist schön, dass es nicht nur im Pokal klappt, sondern auch mal in der Liga.“

Neben seinem 1:0 und 4:0 bereitete Lex auch noch das 2:0 von Mittelstürmer Mölders vor. „Die Woche hätte schlechter laufen können“, scherzte Lex. Das Schützenfest vor 14 700 begeisterten Zuschauern im Grünwalder Stadion rundeten Fabian Greilinger (56.), Marcel Bär (70.) und Kevin Goden (73.) mit ihren Treffern ab.

Michael Köllner sprach von einer „imposanten“ Vorstellung. Für den 1860-Coach war es „eine super Zugabe“ nach dem Pokalerfolg. Köllner hofft, dass jetzt auch in der Liga bei seiner Mannschaft der Knoten geplatzt ist. „Das werden wir die nächsten Wochen sehen“, sagte er. dpa

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