Ingolstadt ringt Aue im Pokal nieder: Kaya sticht als Joker

Fatih Kaya (r) von Ingolstadt jubelt mit Jalen Hawkins
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Fatih Kaya (r) von Ingolstadt jubelt mit Jalen Hawkins.

Im DFB-Pokal gelingt dem FC Ingolstadt der erste Saisonsieg. Das 2:1 gegen Aue ist ein „hartes Stück Arbeit“. Ein Einwechselspieler wird zum Matchwinner.

Ingolstadt - Der Joker sticht. Fatih Kaya beschert dem FC Ingolstadt mit seinem Tor beim ersten Ballkontakt im DFB-Pokal das ersehnte erste Erfolgserlebnis in dieser Fußballsaison. Nach dem Fehlstart mit zwei Niederlagen in der 2. Bundesliga gewinnt der Aufsteiger am Montagabend mit 2:1 (1:0) gegen den FC Erzgebirge Aue und zieht gegen den Liga-Konkurrenten in die zweite Pokal-Runde ein.

Der 21 Jahre alte Kaya war keine zwei Minuten auf dem Platz, als er zum umjubelten Matchwinner avancierte. Der Stürmer traf vor 3322 Zuschauern in der 79. Minute nach einem Haken mit einem platzierten und für Aues Torwart Martin Männel nicht zu haltenden Flachschuss.

„Fatih ist ein Vollblutstürmer. Das hat er sehr gut umgesetzt und eiskalt abgeschlossen“, sagte FCI-Trainer Roberto Pätzold. Der Sieg sei sehr wichtig. „Es war ein hartes Stück Arbeit“, sagte Pätzold, der 90 Minuten am Spielfeldrand laute Kommandos gegeben hatte.

Pätzolds Mannschaft kam optimal in die Partie. Filip Bilbija grätschte in der 6. Minute einen Querpass von Dennis Eckert Ayensa energisch ins Tor. Aue drängte nach der Pause und glich durch Ben Zolinski aus (67.). Der FCI verdiente sich den Sieg mit großem Einsatz. Der agile Eckert Ayensa verpasste vor der Pause das 2:0 mit einem krachenden Lattenschuss (42.). Und Kaya hätte in der 84. Minute fast noch das 3:1 erzielt.

Ein großer Rückhalt für Ingolstadt war Fabijan Buntic. Der Torwart hielt mehrfach großartig, etwa gegen Omar Sijaric (30.), bei einer Auer Doppelchance von Soufiane Messeguem und Zolinski (37.) und auch noch in der Nachspielzeit bei einem Schuss von Dimitrij Nazarov.

Das Team der Schanzer zeigte im dritten Pflichtspiel der Saison eine Weiterentwicklung. Auch das Ausgleichstor führte psychologisch nicht zu einem Knacks. Und der 21 Jahre alte Kaya stach sofort als Joker. In den Schlussminute hielt auch die Defensive dem Auer Druck stand. dpa

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