Innenminister warnt vor Spiel mit Weltkriegswaffen

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Eine Luger-Pistole (Modell 08 9mm), die im Ersten und im Zweiten Weltkrieg eingesetzt wurde.

München - Opas Gewehr auf dem Dachboden oder eine Granate im Garten - immer wieder finden Bürger in Bayern höchst gefährliche Überreste der beiden Weltkriege. Bayerns Innenminister Herrmann hat auf die Gefahren hingewiesen.

“Ich warne davor, eine lebensgefährliche Sammelleidenschaft zu entwickeln“, sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Sonntag einer Mitteilung zufolge. Die Entsorgung von Munition sei Aufgabe des Kampfmittelbeseitigungsdienstes. 2009 seien in Bayern rund 800 Funde von Kriegsmunition gemeldet worden. Insgesamt kamen 35 Tonnen Munition zusammen, was in etwa einer LKW-Ladung entspricht. 75 Bomben wurden unschädlich gemacht, die vor allem bei Bauarbeiten gefunden worden waren.

lby

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