Institutionen bei Twitter in Regenbogen-Optik

München - Nach dem Verbot der Regenbogenbeleuchtung an der Münchner EM-Arena haben zahlreiche Institutionen und Unternehmen bei Twitter Farbe bekannt. Das Profilbild der Feuerwehr München leuchtete am Dienstagabend in Regenbogenfarben, wie auch das der Messe München, die das als Zeichen „aus einer Stadt der Lebensfreude, der Toleranz und Weltoffenheit“ beschrieb.

Die Deutsche Bahn veröffentlichte ein Bild eines bunten Zuges mit bunten Herzen.

Bereits am Montag hatte die Polizei München ein buntes Bild gepostet. „Für Solidarität, Toleranz und Akzeptanz, nicht nur heute“, schrieben die Beamten dazu. Das ZDF postete am Dienstagabend ein Mainzelmännchen, das einen Regenbogen an eine Fensterscheibe malt. Zuvor hatte der Sender ProSieben angekündigt, sein Logo in den Regenbogenfarben strahlen zu lassen.

Die Europäische Fußball-Union UEFA hatte am Dienstag entschieden, dass das Stadion in München beim Gruppenfinale der deutschen Nationalmannschaft gegen Ungarn nicht in Regenbogenfarben als Zeichen für Toleranz und Gleichstellung erstrahlen darf. Die Stadt hatte einen offiziellen Antrag für die Regenbogenbeleuchtung gestellt. Hintergrund ist ein Gesetz, das die Informationsrechte von Jugendlichen in Hinblick auf Homosexualität und Transsexualität in Ungarn einschränkt und in der vergangenen Woche vom ungarischen Parlament gebilligt worden war. dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

SPD hält CSU-Wahlprogramm für scheinheilige Luftnummer
BAYERN
SPD hält CSU-Wahlprogramm für scheinheilige Luftnummer
SPD hält CSU-Wahlprogramm für scheinheilige Luftnummer
„Wie ein Raubtier“?: Missbrauchsprozess gegen Theaterchef
BAYERN
„Wie ein Raubtier“?: Missbrauchsprozess gegen Theaterchef
„Wie ein Raubtier“?: Missbrauchsprozess gegen Theaterchef
Tiefe Trauer beim Gedenken an Münchner Anschlagsopfer
BAYERN
Tiefe Trauer beim Gedenken an Münchner Anschlagsopfer
Tiefe Trauer beim Gedenken an Münchner Anschlagsopfer
Soforthilfen für Hochwasser-Opfer ausgeweitet
BAYERN
Soforthilfen für Hochwasser-Opfer ausgeweitet
Soforthilfen für Hochwasser-Opfer ausgeweitet

Kommentare