Integrationsbeauftragter: Denkmal für emanzipierte Frauen

Bayerns Integrationsbeauftragter Martin Neumeyer (CSU). Foto: Armin Weigel/Archiv
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Bayerns Integrationsbeauftragter Martin Neumeyer (CSU). Foto: Armin Weigel/Archiv

München (dpa/lby) - Es soll eine Würdigung der weiblichen Emanzipation und gleichzeitig eine Botschaft an Menschen aus anderen Kulturkreisen sein: Der Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Martin Neumeyer, will für die Vorkämpferinnen der Gleichberechtigung ein Denkmal errichten lassen. Mögliche Standorte seien München oder Berlin, hieß es am Freitag in einer Mitteilung.

"Wenn binnen kurzem Hunderttausende Menschen aus Kulturkreisen zu uns kommen, in denen ein grundsätzlich anderes Verständnis des Verhältnisses der Geschlechter zueinander und der Rolle der Frau in der Gesellschaft herrscht, dürfen wir das nicht einfach ignorieren", rechtfertigte der CSU-Politiker sein Anliegen. Nötig sei eine klare Botschaft, dass "die Selbstbestimmung und die Gleichberechtigung der Frau zu unseren Grundwerten gehören". Außerdem sollen mit dem Denkmal die Persönlichkeiten geehrt werden, die die Emanzipation in der Nachkriegszeit auf politischer Ebene vorangebracht haben.

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