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Inzidenz in Bayern sinkt weiter: Regional große Unterschiede

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Corona-Test
Ein Arzt hält einen Tupfer, mit dem ein Abstrich für einen Coronatest gemacht wird. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild

Die gemeldeten Corona-Infektionen in Bayern gehen weiterhin stark zurück. Die Inzidenz liege inzwischen bei 214, in der Vorwoche habe der Wert noch bei 333 gelegen, sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Dienstag nach einer Sitzung des bayerischen Kabinetts in München unter Berufung auf Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI). „Die Entspannung setzt sich weiter fort.“

München - Auch bei den Hospitalisierungszahlen gingen die Werte konstant nach unten.

Im bundesweiten Vergleich belegt Bayern einen Mittelfeldplatz. Spitzenreiter war am Dienstag Schleswig-Holstein mit einer Inzidenz von 326,7, dagegen lag sie in Thüringen gerade einmal bei 72,6. Innerhalb Bayerns gehen die Zahlen aber weit auseinander. Der Landkreis Miesbach verzeichnete eine Inzidenz von 444,2, die Stadt Memmingen nur 54,1.

„Das sind aktuell sehr erfreuliche Entwicklungen“, sagte Herrmann. Gleichwohl sei eine gute Vorbereitung auf den Herbst und mögliche Veränderungen, etwa neue Virusvarianten, weiter wichtig. Um auf die noch nicht absehbare Lage vorbereitet zu sein, müsse auch der Bund frühzeitig Abwehrmechanismen entwickeln. Leider verhindere die Uneinigkeit in der Ampel-Regierung dies bisher.

Seit Monaten sinkt die Inzidenz in Bayern. Ihren Höhepunkt hatte sie Ende März mit 2199,9 erreicht. Allerdings werden inzwischen auch deutlich weniger Tests durchgeführt. Daher sind alle Zahlen mit großer Vorsicht zu interpretieren. dpa

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