Tragischer Unfall

Jäger erschießt Kollegen auf Jagdkanzel

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Auf einer Jagdkanzel fand ein Freund den toten Jäger.

Burgheim - Ein Freund machte am Montagmorgen die grausame Entdeckung: Auf einer Jagdkanzel im Wald fand er einen  Jäger tot. Zum derzeitigen Ermittlungsstand sieht es nach einem tragischen Unfall unter Kollegen aus.

Gegen 7.30 Uhr fand ein Jagdfreund den Mann tot auf einer Jagdkanzel in einem Wald in Burgheim im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen.  Wie es aussieht ist er auch der Schütze jener Kugel, die den Mann das Leben gekostet hat.  

Der 45-Jährige habe einen Bauchschuss aus größerer Entfernung erlitten, teilte die Polizei am Dienstag mit. Tatwaffe sei mit hoher Wahrscheinlichkeit das sichergestellte Gewehr seines 68 Jahre alten Jagdfreundes. Die Ermittler gehen von einem Jagdunfall aus. Der 68-Jährige sei nicht festgenommen worden, betonte ein Polizeisprecher.

Wie der Donaukurier und die Augsburger Allgemeine unter Berufung auf Auskünfte der Staatsanwaltschaft Ingolstadt und des Polizeipräsidiums Oberbayern berichten, war der Jäger Gast eines Jagdpächters aus Augsburg und schon seit Jahren immer wieder in dessen Revier in Burgheim unterwegs. Auf seiner jetzigen Reise nach Bayern soll er von seiner 16 Jahre alten Tochter begleitet worden sein. Noch am Sonntag habe er dem Jagdvorstand des Burgheimer Ortsteils Leiding ein geschossenes Wildschwein für ein gemeinsames Jagdessen zugesagt.

Für Dienstag hat die Staatsanwaltschaft Ingolstadt eine Obduktion im Institut für Rechtsmedizin angeordnet. Auf diesem Weg soll abschließend geklärt werden, welche Ursache der Tod des Jägers hatte.

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