2. Liga

Jahns Problem mit der 40-Punkte-Marke

Jahn Regensburg
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Die Mannschaft von Regensburg jubelt nach dem Treffer zum 1:1 gegen Ingolstadt.

Dieses Unentschieden hilft höchstens Jahn Regensburg weiter. Der Plan, die 40 Punkte zu erreichen, scheitert aber beim 1:1 in einem intensiven Spiel gegen den FCI, für den ein Zähler zu wenig ist.

Regensburg - Der Blick auf den Punktestand und die Tabelle interessierte nur die Regensburger. Für den FC Ingolstadt war das 1:1 (1:0) in einem intensiv geführten bayerischen Duell zu wenig, um doch noch einmal Hoffnung auf einen Verbleib in der 2. Fußball-Bundesliga zu schöpfen. „Wir wollten die drei Punkte mitnehmen“, sagte Trainer Rüdiger Rehm angesichts der Pausenführung der Schanzer: „Wir haben in Halbzeit zwei den Mut ein bisschen verloren.“ Und bei nur 19 Zählern besteht auch nur noch rechnerisch die Chance auf Relegationsrang 16.

Der Jahn konnte mit dem Unentschieden nach den Toren von Christian Gebauer für die Schanzer und Andreas Albers zum Ausgleich deutlich besser leben, auch wenn er sein erklärtes Ziel verfehlte. „Wir haben es nicht geschafft, auf 40 Punkte zu kommen, aber wir haben 38“, sagte Trainer Mersad Selimbegovic. Er trauerte am Freitagabend ein wenig dem verpassten „lucky punch“ nach, weil ein Kopfball von Kapitän Benedikt Gimber in der Nachspielzeit an die Latte klatschte.

„Leider haben wir nur ein 1:1 geschafft. Wir waren die ganzen 90 Minuten die bessere Mannschaft, haben viel Druck gemacht“, meinte Torschütze Albers: „Die 40 Punkte dauern länger, als wir uns das gewünscht haben.“

Die 12.089 Zuschauer im Jahnstadion sahen „eine emotionale und intensive Partie“, wie FCI-Coach Rehm meinte. Und die Fans sahen neben viel Kampf, vielen Fouls und vielen Unterbrechungen zwei kuriose Tore. Gebauer profitierte bei seinem 1:0 davon, dass sich seine abgefälschte Flanke hinten ins Tor senkte. Jahn-Torwart Alexander Meyer agierte dabei unglücklich. „Ich probiere, das Ding scharf vorne rumzuhauen“, schilderte Gebauer: „Dann wird es eine Bogenlampe und fällt rein.“

Beim Ausgleich nach einem Eckball herrschte Chaos im Ingolstädter Strafraum, aus dem Jahn-Stürmer Albers am Ende als Nutznießer hervorging. „Zum Glück fällt der Ball nochmal runter zu mir. Ich kann ihn relativ einfach reinschieben“, sagte der Däne. Sein Blick ging nach vorne: „Irgendwann müssen wir die 40-Punkte-Marke knacken.“ dpa

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