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Jugendliche glühen seltener mit Schnaps vor

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Nürnberg - Vor dem Disco-Besuch greifen Jugendliche in Nürnberg laut Polizei immer seltener zu hochprozentigem Alkohol. Die Beamten führen das auf verstärkte Kontrollen an den Wochenenden zurück.

Von Kontrolle zu Kontrolle hätten die jungen Leute weniger „harte Sachen“ dabei gehabt, berichtete ein Sprecher am Donnerstag in einer Bilanz nach fünf Aktionen in diesem Jahr. Lediglich bei Kontrollen in der Halloween-Nacht habe es ein leicht gegenläufiges Ergebnis gegeben.

In den fünf Nächten hatte die Polizei insgesamt 2000 Jugendliche auf dem Weg zur Disco überprüft. Dabei habe sie in 1100 Fällen Bier, Sekt, Wodka oder andere alkoholische Getränke entdeckt - in 230 Fällen habe es sich um Hochprozentiges gehandelt.

Einem Alkoholtest hätten allerdings nur 100 sichtlich angeheiterte junge Männer und Frau zugestimmt. Davon waren 19 so betrunken, dass sie in einer Polizeizelle ausgenüchtert werden mussten. Zwei weitere kamen in eine Klinik. Bei einem der Jugendlichen habe die Polizei einen Blutalkoholgehalt von 2,14 Promille festgestellt. Wodka und andere alkoholische Getränke wurden den Jugendlichen abgenommen, wenn diese sich weigerten, den Inhalt in Gullys zu schütten.

dpa

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