Jungbären im Nationalpark sind tot

Grafenau - Trauer in Grafenau: Die beiden Bärenjungen im Nationalpark Bayerischer Wald sind gestorben. Eine Nachschau im Gehege habe die traurige Gewissheit gebracht.

Das sagte Pressesprecherin Kristin Beck am Montag und bestätigte einen Bericht des „Passauer Neuen Presse“. „Die beiden toten Jungtiere haben im Höhleneingang, im Verteidigungsradius der Mutter, gelegen“, sagte Beck. Dies sei ein Indiz dafür, dass nicht Bärenvater „Benni“ die beiden getötet hat. Es bleibe die Möglichkeit eines tödlichen Infekts oder dass die Bärin „Luna“ nicht genug Milch für alle drei Jungtiere hatte. Eine genauere Untersuchung der Todesumstände werde es nicht geben. Dem dritten Bärenjungen gehe es sehr gut.

Die elfjährige Bärenmutter hatte im Januar die Drillinge in einer Überwinterungshöhle auf die Welt gebracht. Das Geschlecht der drei wurde bislang noch nicht festgestellt. Zuletzt waren die drei Jungtiere am 17. April gesehen worden.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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