Elektronische Fußfessel für gefährliche Straftäter

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Mithilfe einer elektronischen Fußfessel sollen künftig gefährliche Gewalt- und Sexualstraftäter in Bayern nach Ende ihrer Haft überwacht werden können.

München - Gefährliche Gewalt- und Sexualstraftäter sollen in Bayern nach Ende ihrer Haft künftig elektronisch überwacht werden können. Das beschloss das schwarz-gelbe Kabinett.

Das Kabinett beschloss am Mittwoch in München die Einführung der sogenannten elektronischen Fußfessel für rückfallgefährdete Täter. Auch für die 34 Menschen, die sich derzeit im Freistaat in Sicherungsverwahrung befinden, soll die Maßnahme angewendet werden können, falls diese auf freien Fuß gesetzt werden müssen, wie Justizministerin Beate Merk (CSU) nach der Kabinettssitzung der Nachrichtenagentur dpa sagte. Sie kündigte an, dass das Überwachungssystem aller Voraussicht nach Anfang 2012 einsatzbereit sei.

dpa

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