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Kein Selbstläufer: Nürnberger wollen Dresden stressen

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Robert Klauß
Nürnbergs Trainer Robert Klauß ist im Stadion. © Swen Pförtner/dpa/Archivbild

Plötzlich mischt der „Club“ voll mit im Aufstiegsrennen. Und nun kommen die abstiegsbedrohten Dresdner. Eine Schwachstelle hat Coach Klauß bei den Gästen schon ausgemacht.

Nürnberg - In bester Laune präsentierte sich „Club“-Coach Robert Klauß vor dem Heimspiel gegen Dynamo Dresden in der 2. Fußball-Bundesliga. Kein Wunder, denn mit vier Siegen in Serie hat der 1. FC Nürnberg einen Lauf. Trotzdem bremste der Trainer die Erwartungen der Fans, die vom Aufstieg ins Oberhaus träumen.

„Das ist eine Momentaufnahme, und das ist auch schön, aber wir müssen weiter zu hundert Prozent an unsere Leistung rankommen“, sagte Klauß vor dem Duell am Sonntag (13.30 Uhr). Auch wenn er seine Mannschaft als „relativ fokussiert“ wahrnimmt, erwartet der 37-Jährige keinen Selbstläufer gegen den 16. der Liga. „Gegen vermeintlich richtig gute Gegner haben sie sehr gute Leistungen abgerufen“, sagte Klauß.

Hoffnung macht dem Nürnberger allerdings eine Schwachstelle bei den Gästen. „Man hat gesehen, dass wenn man sie stresst, dass sie dann natürlich auch nach wie vor dazu neigen, immer mal wieder kleinere Fehler in ihrem Spiel drin zu haben.“ Die Franken müssten daher aggressiv agieren und von Beginn an präsent sein.

Mit einem weiteren Sieg würde sich der „Club“ oben in der Tabelle festsetzen. Dabei sah es nach einem 0:5 im Februar gegen Ingolstadt und einer 1:4-Niederlage gegen Karlsruhe düster aus. „Das ist eine verrückte, wilde Liga. Deswegen ist es auch so cool, in dieser Liga zu spielen, weil da alles möglich ist und es schnell in viele Richtungen geht“, sagte Klauß.

Den Aufstieg gibt der FCN-Coach deshalb weiterhin nicht als Ziel aus. Stattdessen sei es so, „dass die anderen gegen uns gewinnen müssen, um aufzusteigen. Wir schauen mal, was wir dann machen.“ Ziel sei es, unangenehm für die Gegner zu sein.

Bei diesem Vorhaben kann Klauß auf einen breiten Kader zurückgreifen. Rechtsverteidiger Kilian Fischer konnte nach seiner Kapselverletzung im Sprunggelenk wieder ohne Probleme trainieren. Fischer sei „also spielfähig und wird im Kader stehen“, sagte Klauß. dpa

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