Behindertes Kind fast verhungert: Revision nach mildem Urteil

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Nürnberg - Fast wäre der behinderte Vierjährige verhungert. Gegen das überraschend milde Urteil gegen die Mutter und ihren Lebensgefährten hat die Staatsanwaltschaft Revision eingelegt.

Der schwer behinderte Vierjährige wäre um ein Haar an Unterernährung und Verwahrlosung gestorben - gegen das überraschend milde Urteil gegen die Mutter und deren Lebensgefährten hat die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth nun Revision eingelegt. Dies berichtete Justizsprecher Thomas Koch am Freitag.

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Das Landgericht hatte Ende Februar Bewährungsstrafen von zwei Jahren für die Mutter und acht Monaten für den Lebensgefährten verhängt.

Damit lag das Urteil deutlich unter den Forderungen von Staatsanwaltschaft und selbst der Verteidigung - das Gericht billigte der Mutter eine “psychologische Ausnahmesituation“ zu.

dpa

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