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Kindertod-Verfahren: Richter nicht befangen

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Aschaffenburg - Im Verfahren gegen eine wohl psychisch kranke Frau wegen des Todes ihrer Töchter sind die Befangenheitsanträge gegen die Richter zurückgewiesen worden.

Das Landgericht Aschaffenburg habe die Anträge der Verteidigung gegen die drei Berufsrichter als unbegründet abgelehnt, teilte Gerichtssprecher Günter Will am Mittwoch mit. Die 34-Jährige soll die Mädchen im Februar 2013 in der Badewanne ertränkt haben.

Da ein Gutachten die Mutter für schuldunfähig hält, muss sie sich nicht in einem Strafprozess verantworten. Vielmehr geht es in dem sogenannten Sicherungsverfahren um die Frage, ob sie gefährlich ist und in der Psychiatrie bleiben muss. Ihre Wahlverteidiger kämpfen gegen die Einweisung. Sie hatten unter anderem bemängelt, dass das Gericht es abgelehnt hatte, den Pflichtverteidiger auszutauschen.

Details zur Entscheidung sollen beim nächsten Verhandlungstermin am Donnerstag verkündet werden. Außerdem liegen noch Befangenheitsanträge gegen Staatsanwalt und Gutachterin vor.

dpa

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