KMW-Chef wirbt nach Fusion mit Nexter um weitere Partner

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KMW-Chef Frank Haun. Foto: Etienne Laurent/Archiv

München (dpa) - Nach dem Zusammenschluss des deutschen Panzerbauers Krauss-Maffei Wegmann (KMW) mit dem französischen Rüstungskonzern Nexter wirbt KMW-Chef Frank Haun um weitere Partner. Er hoffe, dass das Unternehmen in fünf Jahren "noch viel europäischer" als heute sei, sagte Haun am Montagabend im Club Wirtschaftspresse München. "Es ist keine Tür für Rheinmetall zu, es ist keine Tür für irgendwen zu." Ob bereits konkrete Gespräche dazu laufen, ließ Haun offen.

Nach der Vertragsunterzeichnung hatten KMW und Nexter ihre Fusion im vergangenen Dezember vollzogen. Damit wollen sie für den globalen Wettbewerb besser gerüstet sein, etwa durch gemeinsame Forschung und Entwicklung, eine Bündelung des Einkaufs und die gemeinsame Nutzung von Vertriebskanälen. Eines der ersten gemeinsamen Projekte werde die Entwicklung eines neuen Kampfpanzers sein, sagte Haun.

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