Kohlmeise erneut häufigster Wintervogel im Freistaat

Eine Kohlmeise auf einem Baum. Foto: Wolfgang Runge/Archiv
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Eine Kohlmeise auf einem Baum. Foto: Wolfgang Runge/Archiv

Hilpoltstein (dpa/lby) - Etliche Vogelarten haben in Bayern von dem langen Sommer des vergangenen Jahres profitiert. Dank guter Brutbedingungen flog die Kohlmeise Anfang Januar wie bereits 2015 am häufigsten über Bayerns Gärten. Zu diesem Ergebnis kommt die Vogel-Zählaktion "Stunde der Wintervögel" des Landesbunds für Vogelschutz (LBV) und des Naturschutzbundes Nabu. Zudem wurde der Fichtenkreuzschnabel so oft gesichtet wie noch nie, teilte der LBV am Freitag mit.

Einen deutlichen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete der LBV beim Erlenzeisig, der in Bayern 45 000 Mal gezählt wurde. Mit 11 000 Tieren war auch die Zahl der Stieglitze ungewöhnlich hoch. Außerdem kamen wie in den Vorjahren mehr Silberreiher nach Bayern, mindestens rund 700 von ihnen verbrachten den Winter im Freistaat.

26 000 Teilnehmern beteiligten sich in diesem Jahr an der Zählaktion. Insgesamt 700 000 Vögel zählten die Naturfreunde Anfang Januar, im Schnitt 40 Tiere pro Garten.

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