Allgäuer Rauschgiftfahndung

Kokain-Skandal: Drogen nur zu Schulungszwecken

Kempten/München - 1,5 Kilogramm Kokain zu Schulungszwecken: Das hat der Chef der Allgäuer Rauschgiftfahndung als Grund für die bei ihm gefundenen Drogen angegeben.

Im Fall des Kokain-Skandals um den Chef der Allgäuer Rauschgiftfahndung liegen erste Ermittlungsergebnisse vor. Demnach will der in Untersuchungshaft sitzende Polizeibeamte die mehr als 1,5 Kilogramm Kokain lediglich zu Schulungszwecken besessen haben. Die Staatsanwaltschaft hält diese Version aber für wenig glaubhaft.

An den Angriff auf seine Ehefrau, die den Skandal ins Rollen brachte, will sich der Drogenfahnder nicht mehr erinnern. Es ist von einer Würgeattacke die Rede.

Zum Ergebnis der Blutproben, die von dem 52-Jährigen genommen worden waren, wollte sich die Behörde am Freitag nicht äußern. Der Polizist habe aber in einer Vernehmung zugegeben, Drogenkonsument zu sein, bestätigte Thomas Steinkraus-Koch von der Münchner Staatsanwaltschaft einen Bericht der „Augsburger Allgemeinen“. Der Beamte aus Kempten sitzt seit drei Wochen wegen Drogenbesitzes in Untersuchungshaft.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa/Symbolbild

Auch interessant

Meistgelesen

Drei Tote bei Autounfall im Allgäu - ein Mitfahrer im Kofferraum 
Drei Tote bei Autounfall im Allgäu - ein Mitfahrer im Kofferraum 
Bergmesse auf dem Fellhorn - traditionelles Treffen der Alphornbläser
Bergmesse auf dem Fellhorn - traditionelles Treffen der Alphornbläser
Porsche fackelt auf A8 ab
Porsche fackelt auf A8 ab
Lindauerin (22) ermordet: Polizei nimmt mutmaßlichen Täter fest
Lindauerin (22) ermordet: Polizei nimmt mutmaßlichen Täter fest

Kommentare