Lage in der Bayernkaserne entspannt sich

Die Situation in der Erstaufnahmeeinrichtung entspannt sich. Foto: Tobias Hase
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Die Situation in der Erstaufnahmeeinrichtung entspannt sich. Foto: Tobias Hase

München (dpa/lby) - Die Situation in der überfüllten Münchner Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge entspannt sich. Derzeit seien rund 1400 Flüchtlinge in der Bayernkaserne untergebracht, sagte am Freitag der Sprecher der Regierung Oberbayern, Florian Schlämmer. In den vergangenen Monaten lebten zwischenzeitlich etwa 2200 Menschen in der Unterkunft. Für die Betroffenen hat sich die Lage verbessert. "Ich bin froh, da zu sein, und es ist mittlerweile auch etwas angenehmer hier zu leben", erklärte ein Mann aus Eritrea.

"Unser Ziel ist die Unterbringung von 1200 Menschen hier, also immer noch 200 weniger als derzeit", sagte Schlämmer. Es gehe jetzt darum, die Erstunterbringung auf eine breitere Basis zu stellen. "Es kann nicht sein, dass in Oberbayern das Chaos ausbricht, wenn wir hier keine neuen Flüchtlinge aufnehmen können", sagte Schlämmer. "Die Bayernkaserne kann nicht die einzige zentrale Anlaufstelle sein. Wir brauchen weitere Standorte und daran arbeiten wir."

Der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hatte Mitte Oktober einen Aufnahmestopp für die Bayernkaserne erklärt, nachdem es dort zu chaotischen Szenen gekommen war. Wegen fehlender Betten und Räume mussten manche Flüchtlinge auf Matten im Freien schlafen.

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