Lawinengefahr in Bayern wieder gestiegen

München - Die Lawinengefahr in den bayerischen Alpen ist nach kräftigem Wind wieder gestiegen.

Vom Allgäu bis ins Berchtesgadener Land herrscht nach Angaben des Lawinenwarndienstes Bayern vom Donnerstag oberhalb von 1800 Metern erhebliche Lawinengefahr und damit die Warnstufe drei auf der fünfstufigen Skala. Gefährlich wird es besonders an kammnahen Steilhängen und in frisch eingewehten Rinnen und Mulden. In tieferen Lagen wird die Lawinengefahr weitgehend als gering eingestuft. Nur im Oberallgäu seien auch dort Selbstauslösungen von Lawinen möglich, die auf dem Boden abgleiten.

Am Mittwoch war ein Skibergsteiger am oberbayerischen Hochkalter (Berchtesgadener Land) durch eine Lawine in den Tod gestürzt. Der 33-jährige Österreicher hatte vermutlich ein Schneebrett ausgelöst, das ihn an einer steilen Felswand in die Tiefe riss.

dpa

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