Lkw-Fahrer soll Banken mit falschen Papieren betrogen haben

München (dpa/lby) - Weil er fünf Banken mit falschen Papieren um knapp 100 000 Euro geprellt haben soll, muss sich ein Lkw-Fahrer seit Dienstag vor dem Nürnberger Landgericht verantworten. Der wegen gewerbsmäßigen Betruges und Urkundenfälschung angeklagte 35-Jährige zeigte sich am ersten Prozesstag geständig: Er soll vor einem knappen Jahr bei fünf verschiedenen Banken in Mittelfranken jeweils mit gefälschten Personalausweisen Konten eröffnet haben. Anschließend ergaunerte er sich laut Anklage mit gefälschten Papieren und Schecks insgesamt knapp 100 000 Euro. Die Fälschungen erhielt der Lkw-Fahrer von einem noch flüchtigen Hintermann in den Niederlanden.

Gegen den Angeklagten wird voraussichtlich an drei Tagen verhandelt. Da er geständig ist und den Banken wegen Rückbelastungen sowie rückgängig gemachter Überweisungen kein echter Schaden entstanden ist, könnte der Angeklagte mit einer Bewährungsstrafe von maximal zwei Jahren davonkommen. Am Donnerstag sollen Zeugen vernommen werden.

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